Düsenkunde

Unter Zerstäubung versteht man die Herstellung von definierten Tropfen aus Flüssigkeiten in einer umgebenden Gasphase.

Die Dichte der umgebenden Gasphase ist dabei deutlich kleiner als die Dichte der zu zerstäubenden Flüssigkeit, wodurch sich die Tropfenbildungsmechanismen
erheblich von Dispergiervorgängen unterscheiden, die bei geringeren Dichtedifferenzen auftreten.

Das aus der Zerstäubung entstehende Produkt wird als Sprüh oder auch als Spray bezeichnet. In der Regel ist ein Sprüh gewünscht, in dem alle
vorhandenen Tropfen einen identischen Durchmesser besitzen. Bei einem solchen idealen Sprüh, spricht man von einer monodispersen Tropfengrößenverteilung. Hierbei genügt die Angabe eines einzigen Tropfendurchmessers um die Eigenschaften eines derartigen Sprühs zu beschreiben.

Die Mehrheit aller technischen Zerstäuber und Düsen erzeugen allerdings ein polydisperses Tropfengrößenspektrum, so dass die Tropfengrößenverteilung durch Messung (z.B. durch unseren Droplet Analyzer) ermittelt werden muss. Nur nach hinreichender Charakterisierung der Sprüheigenschaften ist die Berechnung von Wärme- und Stoffübergangsprozessen möglich.

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